Ligabericht Runde 4
16.05-17.05.2026
Kurzer Überblick:
Es wurde sowohl Samstag als auch Sonntag geflogen. Sonntag war aber der Tag, welcher in die Wertung eingegangen ist.
Geflogen sind folgende Piloten: Stefan (ASW20WL), Lukas (Ventus bT 15m), Lutz (LS7WL), Karl (DG400 17m), Noah (LS8 15m neo) und ich mit der LS8 15m.
Beide Tage forderten einiges ab. Überentwicklungen, Abschirmungen und Regenschauer machten uns manchmal das fliegen hart. Dennoch konnte -vorallem am Sonntag- einiges erflogen werden.
Samstag:
Samstag bin nur ich geflogen. Der Erfolg blieb auch eher aus. Das Wetter entwickelte über und lokale Schauer waren die Folge. Man musste immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
Das gelang mir auch bis Amberg. Dann war ich zur falschen Zeit am falschen Ort. Ein Zwischenstopp mit anschließendem F-Schlepp war die Folge. Ich flog dann wieder Richtung Straubing mit
Abstecher nach Kelheim. Aber wie erwähnt war der Tag wenig erfolgreich.
Sonntag:
Die Glanzleistung vom Samstag wurde am Sonntag eindeutig übertroffen. Immerhin waren viele Piloten am Start. Dank Chris und Peter konnten wir mit beiden ULs Schleppen, dies hat die Startphase
deutlich verkürzt.
Wie immer schildere ich das ganze aus meiner Sicht und gehe auf meine Mitstreiter ein.
Nach dem Start schlängelte ich mich über Strasskirchen, südlich an Deggendorf vorbei nach Passau. Dieser Schenkel zog sich und ich war hin und wieder etwas tief und auch frustriert.
Noah flog direkt an München vorbei Richtung Süden, mit dem Ziel München zu umrunden (Spoiler: Mit erfolg), Karl folgte ihm. Stefan flog ein Jojo zwischen Straubing und Kehlheim/Hienheim,
wurde aber leider von Avionik Problemben geplagt. Lukas flog wie ich nach Passau und dann nach Österreich über Ried-Kirchheim nach Scharnstein. Lutz Flog etwas südlich vor mir, ebenfalls
nach Österreich, wendete aber dann und Flog nach Schönberg.
Warum bin ich nicht direkt nach Süden?
Noah und Karl starteten deutlich früher. Nach dem Start trennte ein großer Regenschauer über Dingolfing mich vom Süden. Da unten schien es nicht schlecht zu gehen. Deswegen beschloss ich
(Lutz und Lukas auch), den ersten schenkel etwas nach Osten zu legen. Lutz und ich haben uns dann auch bei Kirchdorf am Inn getroffen und sind eine Weile gemeinsam geflogen.
Von Schönberg ging es aber Zäh weiter. Nach Kirchdorf zurück war es auch schwierig, da das gute Wetter in den Salzburger Luftraum gezogen ist. Also probierten wir es nach Straubing hoch, da
die vordere Bayerwald Kante gut entwickelt war. Doch der Weg da hin war ziemlich spannend. Wir mussten durch eine Abschirmung bis nach Eggenfelden durch. Dazwischen war die Luft tot.
Ich kam in 400m AGL am ersten Bart nördlich von Eggenfelden an. Lutz konnte mich dann etwas abhängen während ich mit ausgraben beschäftigt war. Lukas flog seinen Weg zurück, er wollte
ebenfalls in den Bayerwald. Noah war zu diesem Zeitpunkt Westlich von Augsburg, 3/4 der Umrundung bereits geschafft. Karl musste hier leider den Motor ziehen, um eine Landung
zu vermeiden. Als Lutz und ich in den Bayerwald einstiegen, war Stefan am Heimweg. Wir haben leider nichts von ihm gehört, da sein Funk sich verabschiedet hat.
Lutz und ich flogen dann die vordere Kante entlang, Lutz traf die Linie besser als ich und hängte mich wieder ab. Ich wendete kurz vorm Brotjacklriegel und flog die Linie nach Kehlheim hoch.
Lutz wendete östlich von mir und drehte um. Leider war seine Flugaufzeichnung bei Straubing zu Ende, da sich die Batterie verabschiedete. Ja, der Sonntag war von der ein oder anderen
Panne geprägt. Nach dem der eine Hiendlmeier weg war, flog ich mit dem anderen weiter. Noah beendete seine Umrundung und kam mir dann Richtung Westen entgegen (Gratulation hierzu!).
Nachdem die Wolkenstraße bei Kehlheim endete, glitten Lukas und ich bis kurz vor Ingostladt-Etting hinaus. Dort trafen wir glücklicherweise einen Bart sonst wäre ich auch in Ingostladt
gelandet. Von da an kämpften wir uns im Schatten bis nach Straubing zurück und verlängerten noch etwas in Richtung Deggendorf. Noah flog noch etwas die vordere Waldkante entlang und landete
danach in Straubing.
Trotz der Pannen sind alle sicher in Straubing gelandet.
Das wichtigste: die Wertung
Sprint:
Noah mit der LS8 15m neo: 140,1km/h 131,3 Punkte
Stefan mit der ASW20WL: 104,2km/h 96,3 Punkte
Jakob mit der LS8 15m: 90,6km/h 85,5 Punkte
Lukas mit dem Ventus bT 15m: 89,3km/h 83 Punkte
Lutz mit der LS7WL: 81km/h 76,9 Punkte
Karls Flug ist leider nicht gemeldet.
Auf der Strecke:
Noah LS8 15m neo: 442,3km 689,8 Punkte (631,8km 108,9km/h), er hatte deklariert und somit sich einen fetten Bonus gesichert.
Lukas Ventus bT 15m: 500,1km 454,6 Punkte (536,1km 76,5km/h)
Jakob LS8 15m: 338km 438,2 Punkte (501,6km 81,7km/h)
Lutz LS7WL: 249,9km 327Punkte (384,7km 76km/h)
Stefan ASW20WL: 281,1km 253,2 Punkte (365,4km 115,4km/h)
Damit steht der LSV in der 4. Runde auf Platz 6. Wir haben uns 10 Punkte sichern können.
Insgesamt sind wir auf den 7. Platz gerutscht und haben insgesammt 30 Punkte. Vor uns liegt Unterwössen mit 31 Punkte. Es bleibt also spannend!